Atelier Pegasus

Auraportraits/Auragraphics/Auralesen

Indem ich einige Minuten die Hand meines Gegenübers berühre, erspüre ich das „Ich-Kraftfeld“ dieser Person als Ausstrahlung der inneren „Aura“. Ich erkenne das Potenzial der Aura, ihre Stärken, ihre vermeintlichen Schwächen oder Warnungen, um diese Informationen durch ein Gespräch bewusst zu machen und einen Ausgleichsgedanken auf die Waageschale des Aura-Kerns  zu legen. Diese Strahlung des „ Inneren Selbst“ beinhaltet Informationen, die meine Gedanken und Wahrnehmungen in ganz bestimmter Weise ordnen wie Eisenfeilspäne in einem Magnetfeld. So organisieren sich farbige Symbole und Situationen, die zu deuten sind. Die gedanklichen Ergebnisse  können von mir auch als graphische Darstellung mit erklärendem Text erarbeitet werden. Für diese zeichnerische Arbeit setze ich hier den Begriff  „Auragraphic“ ein. Der poetisch-künstlerische Text wird durch das persönliche Gespräch erläutert.

Es kommen auch Mütter mit ihren Kindern zu mir. Zu spüren, wie Kinder schwingen, ist immer eine besondere Erfahrung, denn Kinder haben eine noch sehr komprimierte Information in der Aura, die ich sehr deutlich wahrnehme.
Ein Beispiel: Ein sechsjähriger Junge, der mich mit seiner Mutter besuchte, hatte für sich eine Oase lebhafter Phantasie geschaffen, die sich mir offenbarte. Aber ich spürte , dass das nährende Wasser, das diese Oase am Leben erhielt, sich langsam zurückzog.
Es war wie ein herbstlicher – dem Winter zugeneigter Einfluss, der sich durch den Schulanfang mit strikter Disziplin bemerkbar machte.
Dies ist kein Einzelfall, diese Beobachtung liegt nun einmal in unserer Gesellschaftsform.

Der lebendige Junge, der eine besonders starke Vorstellung von einer eigenen Märchenwelt besaß, antwortete mir erstaunt: „Du schaust ja genau in meine Phantasie-Welt hinein!"
Ich konnte seiner Mutter nur den einen Rat geben: Dafür zu sorgen, dass dieser „Schatz" nicht zu sehr unter dem Gewicht der Notwendigkeit einer gewissen Disziplin verschüttet wird.

Auf Wunsch auch nur Auralesen ohne graphische Darstellung.

 

curriculum vitae

Von 1974 bis 1981 Studium an der Akademie der bildenden Künste in München
Schüler von Professor Meyer-Speer (Farbenlehre und Zusammenarbeit)
Seit 1981 wohnhaft in Frankreich
2oo1 in die Geburtsstadt Berlin zurückgekehrt. (Geboren 1955 in Berlin)

Nach dem Studium an der Akademie der bildenden Künste in München installierte ich mein Atelier und Wohnort im Süden Frankreichs.

Nach einigen Ausstellungen in Deutschland z.B. im Europacenter in der Galerie Hammer in Berlin oder München etc.

Ausstellungen in der französischen Provinz und in größeren Städten wie Vedène-Avignon, Toulon, Montpellier, Cavaillon semaine de science, Béziers, Toulouse und Paris.

Medien: Paris Radio France Culture – Künstlerportrait in der Sendung „Les Arts et les gens“.

Ein Kurzfilm „Vue imprenable sur la Douane“ (Conseil Général de l’Herault)

Weiterlesen...

Obwohl blind geboren....

Einige (Vor)Worte zum Erwachen des Sehsinns........

In einigen Artikeln steht z.B., dass ich erst mit 6 Jahren angefangen habe zu sehen usw. Die erste Operation war, als ich neun Monate alt war, sonst hätte ich nicht so malen können. Wenn zuerst auch alles ganz unscharf, konnte ich besonders gut Farben sehen. Hier ein Foto, was beweist, dass ich meine Hand betrachte als ich ca 14 Monate alt war.

Weiterlesen...